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News - Archiv 2010-01

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01.03.2010 Konkurrenz für die E-Zigarette?

US-amerikanische Forscher stellten heute eine neue Entwicklung vor, die der E-Zigarette in absehbarer Zukunft (man spricht von 3 bis 5 Jahren bis zur Marktreife) eventuell Konkurrenz machen könnte. Bei einem Treffen der "Society for Nicotine and Tobacco Research" präsentierte das "Duke University Medical Center" eine neuartige Methode zur Verabreichung von Nikotin mittels eines der E-Zigarette recht ähnlichen Gerätes. Damit distanziert man sich ganz offensichtlich von derzeit bekannten Darreichungsformen, die z.Z. als Nicorette oder Nicotrol vertrieben werden (obwohl mit James E. Turner einer der Entwickler der Nicorette zum Forschungsteam gehört).

Das Studienteam unter Leitung von Dr. Jed Rose, zu dem auch der von der New-Zealand-Studie bekannte Wissenschaftler Dr. Laugesen gehört, führte mit dem neuartigen Inhalator bereits klinische Studien durch, die nach Analyse des Blut-Nikotin-Pegels vielversprechend erscheinen. Unklar ist zur Zeit noch, ob es sich um ein Gerät handelt, das einen auch nach dem Ausatmen wahrnehmbaren Dampf erzeugt, also ein Merkmal aufweist, auf das viele derzeitige Raucher besonderen Wert legen.

Jedenfalls scheint man bei dem angestrebten Vertriebsweg ganz auf die Apotheken- oder Drogerieschiene zu setzen. Diese scheint den Initiatoren wohl seriöser als der derzeitige Wildwuchs bei E-Zigaretten. Man darf gespannt sein.

Quelle: Artikel in "The Medical News" vom 01.03.2010 (englisches Original)

25.02.2010 Neue Umfrage?

Der Anbieter Freesmoke (Sitz in Russland/Teneriffa) berichtet in einer Pressemitteilung von einer neuen Umfrage - mit erstaunlichen Ergebnissen. So wurden angeblich 1000 Nutzer mit je 5 Liquid-Proben von je 10 Herstellern ausgestattet (also insgesamt 50.000 Proben!). Das Ergebnis: 87% fanden das Freesmoke-Liquid am verträglichsten und (erstaunlich) ebenso 87% fanden den Geschmack am besten. Man wundert sich, dass von einer so groß angelegten Testreihe nirgendwo im Netz etwas zu finden ist - niemand hat es bemerkt, keiner der 1000 E-Raucher berichtet davon, selbst in den großen europäischen E-Raucher-Foren findet man keinerlei Hinweise. Und völlig stutzig wird man dann, wenn man den angegebenen Absender recherchiert: Der genannte Herr Gruber, der angeblich für die Presseinfos zuständig sein soll, existiert genauso wenig, wie die offenbar frei erfundene Berliner Adresse.

Sollten wir das kommentieren? Der geneigte Leser mag sich sein eigenes Urteil bilden....

Quelle: Newsmax / Pressemitteilung von Freesmoke

15.02.2010 Neue US-Studie bezweifelt ausreichende Nikotinabgabe bei E-Zigaretten

Eine von Prof. Dr. Thomas Eissenberg geleitete Studie der "Virginia Commenwealth University" (VCU, Richmond, USA) kam zu dem Ergebnis, dass E-Zigaretten kein oder nicht die versprochene Menge Nikotin liefern. Angesichts hunderttausender zufriedener E-Raucher weltweit würde das bedeuten, dass alle zum Teil über Jahre auf einen kollektiven Placebo-Effekt hereinfallen. Das erscheint zunächst verwunderlich.

Eine Erklärung könnte sein, dass auch Wissenschaftler bei der Versuchsanordnung möglicherweise nicht genau wissen, was sie tun. Sollte man für die Studie tatsächlich fabrikneue E-Zigaretten verwendet haben (was nahe liegt), haben wahrscheinlich alle Probanden reines Propylenglykol ohne Nikotin inhaliert. Warum? E-Zigaretten werden in den chinesischen Werken zur Funktionskontrolle mit reinem Propylenglykol ohne Nikotinzusatz befüllt. Selbst wenn man bei der Erstbenutzung ein Depot mit hoher Nikotinstärke einsetzt (z.B. 16mg), dauert es ein bis zwei Depots, also mehr als hundert Züge, bis das sogenannte "Werksliquid" (das übrigens scheußlich schmeckt)  von der neuen Depotflüssigkeit völlig verdrängt wurde.

"Natürlich" wird dieser Effekt in keiner einzigen uns bekannten Bedienungsanleitung erwähnt - fatal für Tester, die sich mit dem E-Rauchen nicht auskennen....

Quelle: Blog-Artikel aus dem Online-Magazin Time/CNN vom 15.02.2010 (englische Original-Version)

04.02.2010 Britisches Amt erwägt Verbot von Nikotin-Produkten

Die britische Behörde zur Regulierung von Medizin- und Gesundheitsprodukten (MHRA) erwägt in einer Veröffentlichung ein Verbot aller nikotinhaltigen Produkte. Insbesondere hat man E-Zigaretten im Blick. Sinnigerweise sind Tabak und Tabakprodukte von diesem Verbot ausgenommen. Verwunderlich, wie offen hier Lobbyismus betrieben wird. Andererseits: Dann müssten auch alle Entwöhnungsprodukte, die Nikotin enthalten (Pflaster, Kaugummis etc.), sowie nikotinhaltige Heilmittel (Alzheimer, Parkinson) verboten werden. Was wohl die Pharma-Lobby dazu sagt? Man wird sehen. Eine Entscheidung soll bis 4. Mai 2010 herbei geführt werden.

Quelle: Publikation der MHRA (im englischen Original)

15.01.2010 US-Bundesrichter verurteil FDA zur Zurücknahme des Importstopps für E-Zigaretten

Heute musste die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA eine bittere Pille schlucken. Der Bundesrichter Richard J. Leon gab zwei klagenden E-Zigaretten-Anbietern recht, und verurteilte die FDA, die Import-Hemmnisse für E-Rauch-Produkte umgehend aufzuheben. Die FDA hatte zuvor auf Grund zweifelhafter Studien versucht, Importe von E-Rauch-Artikeln zu verbieten.

In der Begründung des Urteils heißt es, dass einerseits nicht nachgewiesen werden könne, dass von E-Zigaretten eine größere Gefahr als von herkömmlichen Zigaretten, die frei verkauft werden, ausgehe. Darüber hinaus sei die FDA nicht in der Lage, bei hunderttausenden von E-Rauchern auch nur einen einzigen Schadensfall beim Gebrauch dieser Geräte nachzuweisen.

Quelle: Businesswire.com (im englischen Original)

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