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Kleine 510-/eGo-Kunde

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Die E-Zigaretten der Baureihen "510" und "eGo" gehören mittlerweile (2011) wohl zu den meistgekauften Modellen überhaupt. Nicht zuletzt die gute Funktionalität sowie die lange Haltbarkeit tragen zu ihrem guten Ruf bei. Ausgehend von dem ersten 510-er Modell der Firma Janty im Januar 2009 (Dura-C) hat sich diese E-Zigaretten-Gattung inzwischen zu den verschiedensten Bauarten und Varianten weiterentwickelt.

Elektrische Zigarette 510/eGo
Während sich Individualisten über die große Auswahl an Typen, Formen, Farben und Techniken freuen, stellt die schier unüberschaubare Vielfalt den Laien vor eine fast unmögliche Aufgabe beim ersten E-Zigaretten-Kauf. Deshalb haben wir versucht, auf dieser Seite eine auch für Einsteiger verständliche Übersicht über die verschiedenen Modelle und Varianten zusammen zu stellen.
 
E-Zigarette 510 Alles begann mit dem "Urtyp" der "510". Sie bestand, wie alle anderen E-Zigaretten auch, aus drei Teilen: dem Verdampfer, dem Akku und einem mit Watte gefüllten Depot. Ursprünglich hatte sie z.T. noch eine Leuchtdiode an der Spitze und einen Unterdrucksensor.

 

E-Zigarette 510

Recht schnell folgten dem schwarzen Basis-Modell weitere Farbvarianten. Auch zu den ursprünglich schwarzen und runden Depots gesellten sich neue abgeflachte oder farbige Exemplare. Akkus mit manuellem Taster und/oder fehlender Leuchtdiode komplettierten zunächst die Modellpalette.

Während der kleine Verdampfer eine sehr ordentliche Dampfleistung vorweisen konnte, vermochte die auf Grund der schlanken Bauart nicht gerade üppige Akkuleistung Viel- und Dauerdampfer nicht zu überzeugen.

Als konsequente und logische Weiterentwicklung erblickte im Dezember 2009 die erste "eGo" das Licht der Welt, wiederum eine Entwicklung der Firma Janty, wieder gebaut im Werk von Joyetech, die auch schon die "510" ins Rennen geschickt hatte. E-Zigarette eGo Neben Verdampfer, Akku und Depot kam nun ein sogenannter "Cone" hinzu. Dieser wurde notwendig, um den Unterschied der Durchmesser von Verdampfer und dem nun wesentlich dickeren Akku auszugleichen, also eine rein optische Maßnahme ohne weitere Funktion.

Nun gab es also die ersten E-Zigaretten mit vier Teilen. Wirklich neu war aber die enorme Leistung des Akkus: Musste man früher alle paar Stunden nachladen, kam der Normaldampfer nun mit nur ein bis zwei Ladungen praktisch einen ganzen Tag aus. Ebenso neu: Statt der früher leuchtenden E-Zigaretten-Spitze "glimmte" nun der Taster, wenn man ihn betätigte - ein Prinzip, das sich bis heute durchgesetzt hat.

Dieses ursprüngliche eGo-Modell ist auch heute noch zu haben, wenn es auch auf Grund neuer Verdampfer-Technologien immer mehr zurück geht. Wer solide und unproblematische E-Zigaretten sucht, macht auch aktuell mit dem Kauf eines solchen Modells sicher nichts falsch.

E-Zigarette eGo Modelle


Bevor der nächste Schritt in der Entwicklung folgte, tauchte einige Zeit später ein noch größerer Akku auf dem Markt auf. Statt bisher 650 mAh brachte dieser stolze 900 mAh auf die Waage, um den Preis einer deutlich gestiegenen Länge.

Was den Freunden eleganter E-Zigaretten zu klobig erschien, kam den Dauerdampfern gerade recht: Den vollen Akku am Morgen an den Verdampfer schrauben und dann den ganzen Tag nicht mehr darüber nachdenken - ein lang gehegter Traum ging in Erfüllung.

Das Bild oben zeigt an, wie die Evolution weiter ging: Von oben rechts nach unten links zeigt das Foto die Modelle eGo, eGo Typ A, eGo Typ B, eGo-T Typ A und die eGo-T Typ B. Alle Modelle sind bzgl. des Akkus untereinander kompatibel, können also sowohl mit den 650 mAh- als auch mit den 900 mAh-Akkus betrieben werden. Natürlich gibt es alle Typen in diversen Farben.

E-Zigarette eGo Standard eGo Der nächste Schritt war quasi eine "Verschmelzung". Genügend "Power" zum Betrieb eines größeren Verdampfers war mit den neuen 900 mAh-Akkus nun vorhanden. Und so wurde aus dem links oben gezeigten Duo aus Akku und Cone der neue, deutlich größere eGo Verdampfer Typ A, wie ihn das untere Foto zeigt, mit ebenfalls etwas größeren Depots.
E-Zigarette eGo Typ AeGo A
"Große Akkuleistung, großer Verdampfer, aber recht kleine Depots - da muss was passieren" - ein derartiger Gedanke muss wohl in den Köpfen der Entwickler herum gegeistert sein. Das Ergebnis war kurz darauf am Markt: Der neue eGo Verdampfer Typ B. Statt der bisher konisch zulaufenden Form war dieser Verdampfer zylindrisch ausgelegt, so dass wesentlich größere Depots Platz fanden. E-Zigarette eGo BeGo B

Damit war die Entwicklung der eGo eigentlich abgeschlossen: Alle Komponenten lagen am oberen Ende des Möglichen oder Vertretbaren und die Verkaufszahlen bestätigten, dass eigentlich jeder sein Modell, je nach Größe oder Leistungsfähigkeit, finden konnte.

Das Einzige, was seit Beginn der E-Zigaretten in den späten 90ern immer wieder für Unbill sorgte, waren - die Watte-Depots! Große Unterschiede in der Herstellung bzgl. der Dichte oder der Fließeigenschaften des Liquids in der Watte, aber auch hygienische Aspekte waren schon immer ein Stein des Anstoßes bei den E-Rauchern. Im Dezember 2010 revolutionierte dann ein ganz neues System den E-Rauch-Fortschritt: Das Tank-System.

E-Zigarette Watte Tank Um die Idee eines Tank-Depots ohne Watte umsetzen zu können, mussten völlig neuartige Verdampfer entwickelt werden. 
Bisher wurde das Liquid aus dem Depot immer mit Hilfe eines Verdampfernetzes und dessen Kapillar-Wirkung von der Watte zum Verdampfer transportiert (Abb. links). Ein Tank-Depot musste jedoch unten geschlossen sein, da das Liquid ohne die Saugwirkung der Watte einfach auslaufen würde. So entwickelte man einen Verdampfer mit einem "Hohldorn", der in die gummierte und damit abgedichtete Unterseite eines Tankdepots gestochen wird (Abb. rechts).
Mit den kleinen Verdampfern der 510er-Größe gab man sich nun erst gar nicht ab: Das erste T-Modell kam gleich als Typ A, also mit konisch verlaufendem Design und großem Verdampfer, auf den Markt: Die eGo-T war geboren. Den Zusatz "A" oder "Typ A" ließ man zunächst einfach weg, da es ohnehin nur diesen einen Tank-Typ gab. E-Zigarette eGo-T AeGo-T A
Was bei der normalen eGo erfolgreich war, sollte auch hier kurz darauf seinen Platz finden: Analog zum Typ B wurde die eGo-T Typ B am Markt platziert und fand schnell Freunde unter den Viel-Dampfern. E-Zigarette eGo-T BeGo-T B
Auch bei den eGo-Tankmodellen könnte man nun meinen, die Entwicklung sei abgeschlossen. Aber bereits jetzt kündigen sich Vorboten einer Weiterentwicklung an, die auch zukünftig für viel Freude, andererseits für weitere Verwirrung sorgen dürfte.

Ganz aktuell (11/2011) haben wir in einem Shop eine "eGo 510 T" entdeckt. Hier wird eine Rückbesinnung zur Weiterentwicklung: Die bei der Tank-System-Einführung unberücksichtigte Größe der 510er-Modelle ist nun zurück gekehrt und hat wieder einen Cone. Vielleicht nicht zu unrecht, fand diese kleinste der "dicken eGos" doch früher großen Gefallen bei E-Dampfern, die das Zierliche lieben - man wird sehen.

Und auch das Modell 510-T (also eine 510er mit Tanksystem), das bereits seit längerem erhältlich ist, erfreut sich wegen seiner schlanken Form gerade bei weiblichen E-Dampfern großer Beliebtheit.

E-Zigarette eGo-C
Neuestes E-Zigaretten-Modell eGo-C
Die nächste Neuentwicklung bei den eGo-Modellen ist bereits in vielen Shops verfügbar: Die eGo-C mit einer auswechsel- baren Heizeinheit, die deutlich günstiger ist als ein kompletter Verdampfer.

Bis hierher mag vielleicht noch alles logisch und nachvollziehbar erscheinen - wir hoffen es. Nun kommen jedoch einige Dinge in´s Spiel, die für ziemliche Verwirrung sorgen.

Da wäre zum einen die unsägliche Angewohnheit der Händler, ihre E-Zigaretten möglichst mit eigenen Namen zu verzieren. Da werden aus den "Typ A"- oder "Typ B"-Verdampfern dann plötzlich "XL"- oder "XXL"-, "Big"- oder "Fat"-, "Large"- oder "X-Large"-Verdampfer und dergleichen mehr. Auch die "510" oder "eGo" muss nicht immer so heißen, wie wär´s mit "Tornado" oder "2012-Turbo" (gibt´s tatsächlich). Oder, ziemlich dreist, man bezeichnet simple Pen-Modelle als "Lady-eGo", obwohl sie rein gar nichts mit einer eGo gemein haben. Wirklich ärgerlich: Nach dem Prinzip "Hauptsache es ist eine eGo" verkaufen manche Händler, darunter durchaus erfahrene, die es besser wissen müssten, einfache 510er-Tank-Modelle nun als "eGo 510-T".

Unser Tipp: Wählen Sie einen Händler, der Ihnen genau sagt bzw. beschreibt, was Sie da gerade kaufen. Lassen Sie sich nicht von exotischen Namen oder Werbeübertreibungen in die Irre führen!

E-Zigarette LR
510er LR-Verdampfer

Ein Zweites: Viele Verdampfertypen, und damit der eigentlich wichtigste Teil von E-Zigaretten, gibt es mit verschiedenen Innenwiderständen. Was sich sehr technisch anhört, führt in der Praxis dazu, dass durch höhere Ströme auch höhere Leistungen beim Verdampfen erzielt werden - leider oft zu Lasten der Lebensdauer. Meist liest man in diesem Zusammenhang von "LR"- oder "HLV"-Verdampfern, was so viel wie "Low Resistance" oder "Hoch-Leistungs-Verdampfer" bedeutet. Allerdings gibt es auch hier viele weitere kryptische Bezeichnungen.
Auch hier unser Tipp: Wenn ein Händler sein Produkt gut und verständlich erklärt, können Sie getrost zugreifen, denn Sie wissen ja dann, was Sie tatsächlich kaufen. Wenn man Ihnen jedoch ein "super flugfähiges, TOP-gefedertes Bio-Spezial-Produkt der Marke GACK 3000" für teures Geld verkaufen will, ohne Ihnen zu sagen, dass es sich dabei um ein simples Huhn handelt, würden Sie ja auch den Händler wechseln - warum dann nicht auch beim Kauf von E-Zigaretten?
 
Noch immer nicht genug verwirrt? Wir helfen gerne weiter: Neben den oben beschriebenen Kombinationen aus Verdampfer und Depot (ganz gleich ob mit Watte oder ohne) gibt es auch noch die sogenannten "Cartomizer". Dabei handelt es sich, einfach ausgedrückt, um Depots, in die die Verdampfungseinheit bereits integriert ist. Bei jedem Depot-Wechsel wechselt man also den "Verdampfer" gleich mit. E-Zigarette Cartomizer
Cartomizer für 510er-Modelle
Eingeführt wurden diese Cartomizer als "Einweg"- oder "Wegwerfverdampfer". Das machte Sinn, denn sie waren deutlich günstiger als normale Verdampfer. Mittlerweile kann man diese allerdings nachfüllen, was zwar enorm kostengünstig ist, jedoch am Sinn oder Unsinn normaler Verdampfer zweifeln lässt, zumal letztere häufig als sogenannte "TAWA"-Verdampfer verkauft werden (TAWA = throw away atomizer = Wegwerfverdampfer).

Damit der "Irrsinn" komplett wird, gibt es auch noch verschiedene Typen von Cartomizern, ähnlich wie bei den 510er- oder eGo-Verdampfern, natürlich mit oder ohne Watte (Tank-Cartomizer), für unterschiedliche Füllmengen, mit Single-, Dual- oder Triple-Coil etc. etc.. Und als wenn das noch nicht genug wäre: Wenn das Gehäuse durchsichtig ist, heißen sie plötzlich "Clearomizer" - wie pfiffig...

Die nebenstehende Abbildung gibt einen kleinen Überblick, welche verschiedenen Cartomizer-Typen derzeit (Stand 02-2012) in den zahlreichen Shops weltweit erhältlich sind.

cartomizer modelle

Wir von Smok-E meinen: Was vielleicht im Einzelnen gut gemeint oder gedacht war, mit Sicherheit auch den Fortschritt der Entwicklung voran getrieben hat, ufert mittlerweile zu einem völlig undurchsichtigen Dschungel erster Güte aus. Selbst wir als langjährige E-Raucher durchblicken viele Einzelheiten inzwischen nicht mehr - wie sollte das dann ein Neueinsteiger bei seinem ersten E-Zigaretten-Kauf bewältigen? 

E-Zigarette eGo Farben

Fazit: Was für den erfahrenen E-Raucher wie ein Schlaraffenland der Vielfalt erscheint, zwingt den Neuling in die höchst unangenehme Qual der Wahl. Nimmt man nur die Modelle 510 und eGo wird deutlich, wie es bestellt ist, wenn man noch alle anderen, durchaus auch interessanten E-Zigaretten, hinzu nimmt. Wir hoffen, wir können mit unseren obigen Informationen wenigstens ein wenig Licht in´s Dunkel dieser beiden Modellreihen bringen.

Es ist nun an der Zeit, dass Hersteller und Anbieter wieder mehr die Bedürfnisse der Kunden in den Blick nehmen. Wenn Aspekte wie Kundeninteresse durch überstürzte Neuentwicklungen oder Kundenbindung durch unsinnige Eigenmarken/-namen nur in´s Chaos führen, wird die erhoffte Weiterverbreitung der E-Zigarette wohl schnell in Hilflosigkeit und Desinteresse umschlagen. Letztlich bringen nur wirklich zufriedene und ausreichend informierte Kunden auf lange Sicht ein stabiles Wachstum - und für einen langfristig angelegten E-Zigaretten-Markt ist auch nur ein solches ein solides Fundament. Wir möchten allen Beteiligten ein rasches Umdenken empfehlen. Einige gute Hersteller und Händler machen es bereits vor - wir haben Hoffnung...
 
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