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Neuigkeiten / News

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28.10.2015 WHO der Lüge bezichtigt

David Görlitz, Ex-Model der Zigarettenmarke "Winston", wurde vor über 25 Jahren eine Auszeichnung der WHO (Weltgesundheitsorganisation) für seine besonderen Dienste gegen das Rauchen verliehen, nachdem er seinen Job kündigte und Nichtraucher wurde. Dieser als Galionsfigur der Tabak-Gegner angesehene Protagonist hat diese Auszeichnung nun an die WHO zurück gegeben. Seine Begründung: Er schäme sich, mit dieser Organisation in Zusammenhang gebracht zu werden, die einen Kampf gegen E-Zigaretten führe und dies mit Korruption, falschen Studien und Lügen durchzusetzen versuche. Er könne nicht verstehen, dass die WHO z.B. E-Zigaretten verbieten wolle, während es noch nie eine Verbotsforderung seitens der WHO gegenüber Tabakprodukten gegeben habe, die nachweislich um bis zu 95% schädlicher als die Dampfgeräte seien.

Smok-E meint: Ein ungewöhnlicher und mutiger Schritt, der zur Zeit für erhebliches Aufsehen auf gesellschaftlicher und politischer Ebene sorgt.

Quelle: Blasting News, Artikel von 27. Oktober 2015

02.03.2015 Steuern auf E-Zigaretten?

Dem Vorbild der NRW-Ministerin Steffens folgend schickt sich wieder einmal ein Politiker an, der E-Zigarette mittels Steuern und Rauchverbot zu Leibe zu rücken und pauschal zu verteufeln. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Frau Marlene Mortler (CSU), sieht eine Besteuerung als zwingend erforderich an. Außerdem seien E-Zigaretten in allen Punkten wie herkömmliche Tabakprodukte zu behandeln.

Smok-E meint: Erstens wird ein Produkt nicht sicherer, nur weil es mittels Steuern verteuert wird. Zum zweiten scheint der Rückfall in die billige Polemik früherer Jahre wohl kaum dem Ziel der gesundheitlichen Förderung der Bevölkerung zu dienen. Als dritter Punkt seien die zahlreichen Urteile selbst höchster Gerichte genannt, nach denen E-Zigaretten beim Nichtraucherschutz keinesfalls herkömmlichen Tabakprodukten gleichgestellt werden können. Viertens wird eine falsche Behauptung, nämlich der Verbraucher wisse nichts über die Inhaltsstoffe der Liquids, nicht durch ständiges Wiederholen plötzlich richtig. Und als letztes sei empfohlen, sich das klägliche Scheitern seitens Frau Steffens vor Augen zu führen.

Die einzige von Frau Mortler genannte Begründung lautet: "Ich stehe der E-Zigarette sehr kritisch gegenüber". Besser kann man Halb- oder Nichtwissen kaum dokumentieren.

Quelle: Wirtschaftswoche, Artikel von 8. Februar 2015

15.02.2015 "Wir wissen noch viel zu wenig über die E-Zigarette..." ???

Dieses immer noch gebetsmühlenartig vorgetragene Mantra einiger der E-Zigarette ablehnend gegenüberstehender Wissenschaftler und Politiker hört man seit Jahr und Tag. Sofern diese Sketpiker aus unserem Lande stammen, mögen sie nicht Unrecht haben: Aus deutscher Feder sind lediglich 8 relavante Dokumente zum Thema E-Zigaretten zu finden - immerhin eines mehr als Süd-Korea, wie peinlich.

Schaut man sich die Zahlen der im Juni 2014 veröffentlichten internationalen Untersuchung zu diesem Thema an, stellt man Erstaunliches fest: Bekannt waren zu diesem Zeitpunkt (und auch das ist schon wieder einige Monate her) mindestens 356 Studien weltweit. Dabei sind Arbeiten zu den einzelnen Inhaltsstoffen noch nicht einmal mitgezählt.

Nun, richtig ist sicherlich, dass Langzeiterfahrungen noch fehlen. Woher sollten die auch kommen, ist die E-Zigarette doch erst seit wenigen Jahren in Gebrauch. Aber zu behaupten, man wisse noch zu wenig über die E-Zigarette, wirft beileibe kein gutes Licht auf diejenigen, die sich argumantativ dahinter gegen das E-Rauchen in Stellung bringen. Dass man recherchieren und lesen kann, sollte man von Wissenschaftlern eigentlich erwarten dürfen. Sicherlich gibt es weiteren Forschungsbedarf, aber für eine rudimentäre Entscheidung pro E-Dampfen reichen bisherige Erkenntnisse völlig aus.

Eine kleine, aber pikante Anmerkung am Rande sei erlaubt: Mitverfasser der Studie ist u.a. das Kollaborationszentrum für Drogeninformationen der WHO (Weltgesundheitsorganisation). Liebe Frau Dr. Pötschke-Langer: Warum in die Ferne schweifen, sieh, das Wissen liegt so nah....

Quelle: BioMedCentral, Public Health, Artikel von Juni 2014 (im englischen Original)

02.08.2014 Zusammenfassung der letzten Monate

Seit Mai dieses Jahres ist sie nun auf dem Weg, die neue Tabakrichtlinie der EU. Einerseits ist sicher begrüßenswert, dass Arzneimittelregelungen endgültig vom Tisch sind - die E-Zigarette wird, sofern sie nicht als Entwöhnungsmittel beworben wird, frei verkäuflich sein. Ganz so frei wie von Verbrauchern gewünscht wird es allerdings Dank massiver Lobbyarbeit von Pharma- und Tabakindustrie nicht zugehen. In einem offenen Brief an das EU-Parlament weisen zahlreiche hoch dekorierte Wissenschaftler aus der ganzen Welt auf handfeste Fehler in der Richtlinie hin. Es bleibt abzuwarten, wie die Parlamente der Mitgliedstaaten, also auch Deutschland, die neue Richtlinie in nationales Recht übernehmen. Hierfür bleibt ihnen Zeit bis zum Mai 2016. Bis dahin bzw. bis zur nationalen Umsetzung (sollte sie denn vorher in Kraft treten) ändert sich erst einmal für die Konsumenten nichts. Und auch dies, so ist anzunehmen, wird nicht der endgültige Stand für die nächsten Jahre sein: Schon jetzt lassen Experten verlauten, gegen allzu übereifrige Regulierungen vor Gericht ziehen zu wollen. Die Geschichte geht weiter...

Erfreulich ist eine aktuell erschienene Auswertung von Studien, die klar manifestiert, dass der Genuss von E-Zigaretten deutliche Vorteile gegenüber der Nutzung von traditionellen Tabakerzeugnissen hat. Zitat: "Gesundheitsexperten sollten Raucher, die nicht aufhören wollen, ermutigen, auf E-Zigaretten umzusteigen." Genau das war und ist immer das Ziel der E-Zigarette gewesen - auch wenn voreingenommene Gegner nicht müde werden, das Gegenteil zu behaupten.

Quellen: Brief von Wissenschaftlern an die EU (deutsche Übersetzung)
Brief von Wissenschaftlern an die EU (englische Originalversion)
Tagesspiegel vom 31.07.2014: Gesundheitliche Vorteile von E-Zigaretten

08.10.2013 EU-Tabakrichtlinie - deutlicher Schritt in die richtige Richtung

Seit heute Mittag steht es fest: Die E-Zigarette soll nicht als Arzneimittel bzw. Medizinprodukt reguliert werden. In der heutigen Abstimmung verabschiedete die EU-Kommision weitere Vorschläge: Keine Apothekenpflicht, Höchstgrenze von 30mg/ml, verpflichtende Warnhinweise und Offenlegung der Inhaltsstoffe, Aromen sind zugelassen, Werbung soll wie bei Tabakerzeugnissen eingeschränkt werden, kein Verkauf an Personen unter 18 Jahren. Nach 5 Jahren ab Inkrafttreten soll die Richtlinie überprüft werden. Zur allgemeinen Begründung heißt es hinsichtlich der E-Zigarette wörtlich: "Ein Meldeverfahren wird für eine bessere Kontrolle von E-Zigaretten auf EU-Ebene sorgen und gleichzeitig die Verfügbarkeit dieses nikotinhaltigen Erzeugnisses beibehalten, das Menschen dabei helfen wird, das Rauchen aufzugeben, und sehr viel weniger schädlich als Tabakerzeugnisse ist." Die wichtigsten Bestimmungen finden Sie in diesem PDF-Dokument (linke Seite ursprünglicher Vorschlag, rechte Seite angenommener geänderter Text).

Wichtig: Dieser Kommissionstext hat noch keinerlei rechtskräftige Wirkung. Zunächst muss dieses Ergebnis dem EU-Ministerrat vorgelegt werden. Dort kann es noch zu Änderungen oder Ergänzungen kommen. Dann muss das EU-Parlament die Richtlinie in ein Gesetz gießen, über das dann in zwei Lesungen abgestimmt wird. Ist dieses geschehen, muss das Gesetz von allen Mitgliedsstaaten, also auch von Deutschland, in das nationale Recht übernommen werden (wieder mit mindestens zwei parlamentarischen Durchgängen). Es wird also noch mindestens zwei Jahre dauern, bis die heutigen Resultate Auswirkungen auf den Endverbraucher haben.

Smok-E meint: Wir halten die vorgeschlagenen Regelungen für durchaus sinnvoll und alltagstauglich, wenn auch noch nicht alles rundum schlüssig erscheint. Verhandlungsführerin McAvan, eine entschiedene E-Zigaretten-Gegnerin, hat in ihrer Pressekonferenz bereits angedeutet, dass Sie mit dem EU-Ministerrat über weitere Restriktionen zur E-Zigarette verhandeln will. Eine Schlacht ist also gewonnen, aber der Krieg ist noch lange nicht zu Ende. Zumindest hat man nach dem heutigen Tag das Gefühl, dass sich auch einmal der gesunde Menschenverstand in Gesetzgebungsverfahren widerspiegelt - das macht Hoffnung.

Quelle: EU-Parlament - Pressemitteilung von heute

01.09.2013 Manipuationen bei Meldung von "60 Millions de consommateurs" aufgedeckt

Seit einigen Wochen liest man in der deutschen Presse landauf landab von neuen Erkenntnissen, die ein französisches Institut (L’INC) in seiner Fachzeitschrift “60 Millions de consommateurs” veröffentlicht hat. Angeblich sollen gesundheitsschädliche Konzentrationen gefährlicher Stoffe wie Formaldehyd oder Acrolein sowie der Metalle Chrom und Nickel gemessen worden sein.

Nun wurden einem bekannten Blogger die genauen Messergebnisse zugespielt. Resultat: Im Vergleich zu Tabakzigaretten finden sich in E-Zigaretten 875 mal weniger Formaldehyd, 12500 mal weniger Acetaldehyd, 1500 mal weniger Acrolein, 7750 mal weniger Nickel und 10 mal weniger Chrom. Außerdem wurden keine der anderen rund 9600 chemischen Verbindungen, die in Tabakprodukten nachgewiesen wurden, entdeckt. Und - von Gesundheitsgefährdung nicht die Spur, alle Werte liegen weit unterhalb vorgeschriebener Höchstwerte. Um auf die "gefährlichen" Werte zu kommen, wurden einfach völlig überhöhte Dampf-Mengen als Mess-Grundlage genommen. Und der Vergleich mit Tabak-Zigaretten fiel sicherheitshalber ganz unter den Tisch. Belege? Gerne, zu finden unter dem angegebenen Quellen-Link.

Smok-E meint: Die Ergebnisse decken sich mit denen, worüber wir in der Meldung vom 16.08. (s.u.) berichteten. Ein weiterer Beweis, wie mit schäbigen Mitteln versucht wird, die E-Zigarette zu verteufeln. Wie gut, dass es nicht nur Wiki-Leaks oder Herrn Snowden gibt, sondern auch engagierte Bürger, die derartige betrügerische Manipulationen aufdecken und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Und die deutsche Copy&Paste-Presse, darunter selbst angesehene Tageszeitungen und Magazine, macht sich aufgrund fehlender eigener Recherche wieder einmal zum willfährigen Handlanger der Anti-E-Zigaretten-Lobby.

Quelle: http://blog.rursus.de - Artikel "Mehr Hintergründe zu den Halbwahrheiten der L´INC"

01.09.2013 Immer größere Bedeutung von E-Zigaretten

Vom 20. bis 22. September findet wieder die internationale Fachmesse für Tabakwaren & Raucherbedarf "Inter-Tabac" in den Westfalenhallen in Dortmund statt. Es werden rund 360 Aussteller erwartet, wovon sich ca. 70 (!) der elektronischen Zigarette widmen. Zieht man die Aussteller von Laden- und Kassensystemen, Automaten, EDV-Lösungen, etc. ab, kommt man auf ein Verhältnis von etwa 1:4 der E-Zigarette gegenüber den bisherigen Tabakwaren. Zum Vergleich: 2008 war genau ein Anbieter von E-Zigaretten auf der Messe zu entdecken. Der Markt verschiebt sich also deutlich immer weiter Richtung E-Zigaretten.

Quelle: Westfalenhallen Dortmund - Homepage "Inter-Tabac"

19.08.2013 E-Dampferin Kate Moss: Teure Vergesslichkeit

Der Jet-Set lässt sich das Dampfen einiges kosten: In Ihrem Urlaubsdomizil auf Formentera stellte Kate Moss fest, dass sie ihre E-Zigarette in London vergessen hatte. Kurzerhand ließ sie sich ihr Lieblingsmodell durch einen Angestellten nachbringen. Kosten für Flug und Unterkunft des fliegenden Boten: rund 2.300,00 EUR.

Quelle: Bunte.de: Artikel vom 14.08.2013

16.08.2013 Neue wissenschaftliche Meta-Arbeit zu E-Liquids

Was hat man nicht alles schon gelesen über angebliche Gefahren von Inhaltsstoffen oder Verunreinigungen von E-Liquids. Bestätigt wurde das durch die Nutzer noch nie, eher das Gegenteil. Dr. Igor Burstyn von der "Public School of Health" der Drexel-Universität in Philadelphia hat sich in akribischer Arbeit dieser Thematik angenommen und über 9.000 Quellen dazu ausgewertet.

Das Fazit seiner Analysen liest sich wie eine große Ohrfeige für alle früheren und derzeitigen (auch "wissenschaftlichen") Anti-E-Zigaretten-Ideologen: Keine der bisher medienwirksam beschworenen Gefahren hält einer redlichen wissenschaftlichen Überprüfung stand. Auf 22 Seiten lösen sich Horrorszenarien und gerne beschworene "Gefahren" in wohlgefälligen Dampf auf: Weder die Inhaltsstoffe von Liquids selbst noch gelegentlich in marginalen Konzentrationen gefundene Verunreinigungen stellen irgendeine Gefahr für die Gesundheit dar.

Die Originalarbeit in englischer Sprache finden Sie unter dem untenstehenden Quellen-Link, eine auszugsweise deutsche Übersetzung mit den Resultaten steht als PDF-Dokument unter folgendem Link zur Verfügung: Metastudie-Drexel-Uni.

Quelle: School of public health - Drexel-Universität Philadelphia: peering through the mist - technical report (englisches Original)

12.08.2013 Neue europäische Initiative gegen EU-Regulierungsbestrebungen

Zur Zeit entsteht die neue "Europäische Initiative Freies Dampfen", eine Art EU-Bürgerinitiative. Mit Hilfe von mindestens 1 Million Unterschriften aus mindestens 7 EU-Staaten innerhalb eines Jahres soll eine Anhörung vor einem EU-Gremium erzwungen werden. Noch befindet sich die Initiative im Aufbau, man kann sich jedoch bereits informieren (auch auf deutsch).

Quelle: European Free Vaping Initiative (deutsch)

09.08.2013 Ordnungsamt Köln setzt Bußgelder aus

Im Zuge des Gerichtsverfahrens eines Kölner Gastwirtes (siehe Meldung vom 31.07. unten) verzichten die Kölner Ordnungsbehörden bis zur Verkündigung eines Urteils auf die Erhebung von Ordnungsgeldern, wenn sie E-Dampfer an "verbotenen" Orten antreffen. Man wolle nicht Geld eintreiben, das ggfs. nach dem Urteil wieder zurück gezahlt werden müsse, so der Kölner Ordnungsamtsleiter Robert Kilp.

Smok-E meint: Auch andere NRW-Ämter dürften kaum Interesse an zusätzlicher und evtl. völlig unsinniger Arbeit durch das Verhängen von zweifelhaften Bußgeldern haben. Also: Im Moment spricht eher wenig gegen den Gebrauch von E-Zigaretten in NRW-Kneipen...

Quelle: Express.de, Artikel vom 02.08.2013

02.08.2013 Erster "Tabak-Gigant" beginnt in EU mit E-Zigaretten-Verkauf

Der weltweit zweitgrößte Tabakhersteller BAT (British American Tabacco; Vertrieb: Lucky Strike, Pall Mall etc.) hat am vergangenen Montag seine erste E-Zigarette in Großbritannien auf den Markt gebracht. Zunächst nur eine Einweg-Variante und diese auch nur im Heimatland England, aber der Einstieg ist gemacht. Es ist abzusehen, dass die Tabakriesen in den nächsten Monaten mit Macht in diesen Markt drängen, und das europaweit, also auch in Deutschland. Der zuletzt deutlich sinkende Absatz von klassischen Tabakzigaretten, verursacht durch Rauchverbote und Umsteiger zur E-Zigarette, macht diesen Schritt nachvollziehbar.

Quelle: BAT.com, News Release vom 29.07.2013 (englisch)

31.07.2013 Gastwirt klagt gegen angebliches Verbot der E-Zigarette in NRW-Kneipen

Ein Kölner Gastwirt ist davon überzeugt, dass E-Zigaretten nicht unter das seit Mai geltende Nichtraucherschutzgesetz in NRW fallen und will das Dampfen in seiner Kneipe erlauben. Am Dienstag reichte er Klage beim Kölner Verwaltungsgericht ein, um feststellen zu lassen, ob er damit Recht hat oder nicht. Das VG Köln hat eine zügige Bearbeitung in Aussicht gestellt, da es sich um einen Vorgang von grundsätzlicher Bedeutung handele.

Quelle: WAZ online (Der Westen), Artikel vom 30.07.2013

16.07.2013 Journalismus ist erlernbar - oder man geht zu Bild.de...

Was uns da in einem Artikel von "Bild.de" entgegenschlägt, ist mithin ein Paradebeispiel für einen Journalismus, der offenbar von gut erlerntem Handwerk so weit entfernt ist, wie der Nord- vom Südpol. Unter dem Deckmäntelchen der Aufklärung (Zitat: "Die Wahrheit über E-Zigaretten") beruft man sich einmal mehr ungeprüft auf die Aussagen der hinlänglich bekannten E-Zigaretten-Gegnerin Dr. Pötschke-Langer. Angereichert wird das ganze mit ein wenig Sensationsgier (Zitat: "Mit E-Zigaretten werden auch Hasch, Viagra und Appetitzügler geraucht"), einem Schuss Panikmache (Zitat: "In den USA ist eine E-Zigarette am Mund des Rauchers explodiert") und einer gehörigen Portion grobem Unsinn (Zitat: "Produkte aus dem Supermarkt oder dem Tabakwarenladen sind nach Expertenansicht risikoärmer als Liquids aus dem Internet"). Zum Schluss würze man das Ganze dann mit einem Gerichtsurteil, welches noch nicht rechtskräftig ist, etlichen groben sachlichen Fehlern (z.B. Zitat: "Sind Passivraucher gefährdet? Ja, sie können die feinen Substanzen der E-Zigarette über die Luft aufnehmen.") und einem guten Schuss Unkenntnis der realen Zustände (Zitat: "Es gibt keinen sicheren Weg, hochwertige Liquids zu kaufen.").

Was lernen wir aus dem Artikel (Vorsicht Sakasmus): Flaschen müssen umgehend verboten werden, weil man darin auch giftige Stoffe aufbewahren kann, hunderte von Akkus sind bereits in Handys, Notebooks etc. explodiert, also gehören auch solche Geräte umgehend verboten, und nicht zuletzt sind Tomaten, Kartoffen und alle anderen Nachtschattengewächse sofort zu verbieten, weil man dort regelmäßig Nitrosamine (krebserregende Stoffe) in weit höherem Ausmaß als in E-Zigaretten-Liquids findet. (Sarkasmus Ende)

Liebe Bild-Kollegen: Bevor man eine solch geballte Ladung an Desinformation ganz offensichtlich ohne vernünftige eigene Recherche an die Öffentlichkeit bringt, sollte man sich bewusst sein, welche Folgen so etwas haben kann. Irgendwann wird es der letzte Gegner der E-Zigaretten begriffen haben, das diese eine weitaus weniger schädliche Alternative zu herkömmlichen Tabakprodukten sind (was selbst Frau Dr. Pötschke-Langer zugibt). Und dann dürfen Sie darüber nachdenken, wieviele Raucher Sie vom Umstieg auf die E-Zigarette mit solchen Artikeln abgehalten und wieviele Lebensjahre unnötig zu früh sterbender Raucher Sie damit auf Ihr Gewissen geladen haben. Sicher, Moral und Verantwortung sind heutzutage nicht mehr so en vogue - trotzdem möchten wir nicht in Ihrer Haut stecken...

Quelle: Bild.de, Artikel vom 12.07.2013

06.07.2013 Zweifelhaftes Urteil gegen E-Zigaretten-Händler

Statt einer sofortigen Meldung bzgl. des Urteils des Landgerichtes Frankfurt, das am 24. Juni einen Händler in NRW wegen angeblichen Verstoßes gegen das Tabakgesetz zu einer nicht unerheblichen Geldstrafe verurteilte, haben wir uns zunächst einmal in einem intensiven Informationsaustausch mit den Beteiligten eine Übersicht über diesen Vorgang verschafft.

Zunächst steht fest, dass das Urteil keineswegs rechtskräftig ist - beide Verfahrensparteien haben Revision eingelegt. Dabei wird die nächsthöhere Gerichtsbarkeit wohl gleich übersprungen (Oberlandesgericht), um vor den höchsten deutschen Richtern beim Bundesgerichtshof für Klarheit zu sorgen. Insofern können wir uns für die reißerischen Aufmacher unserer Kollegen der schreibenden Zunft ("E-Zigaretten dürfen nicht mehr verkauft werden" etc.) nur schämen - manch einer Gazette hätten wir mehr journalistisch handwerkliche Fähigkeiten zugetraut.

Weiterhin erscheint das Urteil höchst zweifelhaft, sowohl was die Inhaltsbegründung als auch was die Kompetenzauslegung des Gerichtes anbelangt. Wurde die Anklage noch auf einem vermuteten Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz aufgebaut, bedient man sich nun, da dieser Vorwurf nicht haltbar war, zur Urteilsvollstreckung des Tabakgesetzes. Lesen wir einmal was dort im Gesetzestext (LMBG §3) steht: "Tabakerzeugnisse im Sinne dieses Gesetzes sind aus Rohtabak oder unter Verwendung von Rohtabak hergestellte Erzeugnisse, die zum Rauchen, Kauen oder anderweitigen oralen Gebrauch oder zum Schnupfen bestimmt sind". In der Urteilsbegründung liest man lediglich, dass man nikotinhaltige Liquids auf Grund der angenommenen Gewinnung des Nikotins aus Rohtabak den Tabakprodukten zuordnet. Dass dieses gewonnene Nikotin bei Liquids weder zum "Rauchen, Kauen oder anderweitigen oralen Gebrauch oder zum Schnupfen" benutzt wird (sondern inhalliert wird), fällt geflissentlich unter den Tisch. Eine derartige Beugung des Gesetzestextes halten wir für skandalös.

Daneben hegen wir deutliche Zweifel daran, dass sich ein Gericht anmaßt, ein bisher vom Gesetz noch nicht erfasstes Produkt nach eigenem Gusto einer bestimmten Produktgruppe zuzuordnen. Unser Rechtssystem ist nach dem Prinzip der Gewaltenteilung aufgebaut. In diesem System obliegt das alleinige Recht der Legislative (Gesetzgebung) den zuständigen Regierungsstellen, d.h. diese sind dafür zuständig, einen gesetzlichen Rahmen z.B. für E-Zigaretten zu schaffen, was bisher nicht geschehen ist. Ein Gericht hat solche Gesetze in der Rechtsprechung anzuwenden und umzusetzen. Die gerichtliche Feststellung, dass ein Produkt nicht einer bestehenden Produktgruppe zuzuordnen ist, vermögen wir nachzuvollziehen. Eine eigene Produktklassifizierungen vorzunehmen und damit dem Gesetzgeber vorzugreifen erscheint uns jedoch höchst zweifelhaft und anmaßend für ein lediglich rechtsprechendes Organ wie ein Landgericht.

Wie dem auch sei, es bleibt dabei: Solange es noch kein rechtskräftiges Urteil in dieser Angelegenheit gibt, bleibt die E-Zigarette samt zugehöriger Liquids ein frei verkäufliches Produkt - mögen schlecht recherchierende oder lediglich abschreibende Journalisten vermelden, was sie wollen.

Quelle: Eigene Recherche bei Verfahrensbeteiligten, Urteil LG Frankfurt vom 24.06.2013 (Aktenzeichen folgt)

25.06.2013 Peinlich: E-Zigarette wird von Jugendlichen kaum genutzt

Da gibt sich die oberste deutsche E-Zigaretten-Gegnerin des DKFZ, Frau Dr. Pötschke-Langer nun seit Jahren Mühe, die E-Zigarette als vermutete "Einstiegsdroge" für Jugendliche zu verteufeln (siehe auch unsere Zitatesammlung), und nun das: In der heutigen Meldung nennt die in vielerlei Belangen gerne von ihr bemühte Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) konkrete Zahlen. Danach greifen weniger als 1 Prozent der Jugendlichen zur elektronischen Rauch-Alternative. Somit wird ein Ergebnis, dass Smok-E schon in einer eigenen Umfage im Juni 2011 vorgelegt hatte, nun auch offiziell bestätigt.

Überaus peinlich: Ihre eigenen Vermutungen, die sie noch im März in der von ihr herausgegebenen "Aufklärungsschrift" abdruckt (Zitat: "E-Zigaretten können durch süße Aromastoffe ... attraktiv auf Kinder und Jugendliche wirken..."; siehe Meldung vom 20. März weier unten), führt die BZGA mit diesen Zahlen nun selbst ad absurdum.

Und wieder einmal ein Beleg mehr, dass auf eigenen Vorurteilen und Vermutungen beruhende Nebelbomben, und seien sie auch auch noch so geschickt lanciert und publiziert, nichts weiter sind als trüber Dampf, der sich am Ende in Luft auflöst...

Quelle: Südwest Presse online - Artikel vom 25.06.2013

10.05.2013 Wieder ein Promi mit E-Zigarette

Offenbar hat nun auch der deutsche Schauspieler Helmut Zierl Geschmack an der E-Zigarette gefunden (siehe Foto rechts). Tja, es werden halt immer mehr....

 

02.05.2013 Marlboro mit eigener E-Zigarette?

Die US-Gruppe ALTRIA Inc., Inhaber des nach China weltweit größten Zigaretten-Herstellers Phillip Morris (u.a. Marlboro, Chesterfield, L&M, Philip Morris etc.) will im zweiten Halbjahr 2013 eine eigene E-Zigarette vorstellen. Einzelheiten nannte Marty Barrington, CEO von ALTRIA, noch nicht, aber seinen Ausführungen ist großes Interesse an diesem Markt abzuspüren. Nicht zuletzt der rückläufige Verkauf traditioneller Tabakprodukte (man spricht an verschiedenen Stellen von über 600 Millionen weniger verkauften Zigaretten durch den Umstieg auf das E-Rauchen) dürfte ein nicht zu unterschätzendes Argument für ein eigenes Produkt in diesem Marktsegment sein.

Quelle: CBS News online - Artikel vom 25.04.2013 (englisch)

02.05.2013 Grüne setzen auf E-Zigaretten

Kaum hat es die grüne Ministerin Steffens in NRW fast geschafft, die E-Zigarette völlig zu verteufeln, da fordert die Fraktion "Bündnis 90/Die Grünen" in Berlin von der Bundesregierung in einem aktuellen Antrag, "...sich bei den Beratungen im Europäischen Rat für eine Überarbeitung der EU-Richtlinie einzusetzen. Die Einstufung als Arzneimittel stelle im Vergleich zu Zigaretten eine strengere Regulierung dar und hätte ein vollständiges Verbot dieser Produkte zur Konsequenz."

Smok-E meint: Ach, wie kreativ kann (grüner) Wahlkampf sein: Die eigenen Leute schrecken im Kampf gegen E-Zigaretten nicht einmal vor unsauberen Methoden zurück (Vorenthalten von Gutachten), aber wenn es für den September ein paar Millionen E-Raucher zu ködern gilt, macht man sich plötzlich für E-Zigaretten stark. Wir möchten nicht ausfallend werden und ersparen uns daher jeden weiteren Kommentar...

Quelle: Deutsche Apothekerzeitung online - Artikel vom 26.04.2013

17.04.2013 Große Studie zu E-Zigaretten - bitte teilnehmen!

Obwohl erst seit wenigen Tagen online, hat eine neue Studie von Dr. Farsalinos (Onassis Cardiac Surgery Center, Griechenland) mit dem Titel "Charakteristika, Rauchverhalten (Dampfverhalten) und Erkenntnisse von Nutzern der E-Zigarette - eine Internetstudie" bereits über 12.000 Teilnehmer zu verzeichnen. In einem umfangreichen Fragebogen (auch in deutsch) werden verschiedene Aspekte rund um den Gebrauch der E-Zigarette nachgefragt. Mit Hilfe dieser Studie sollen fundierte Daten gesammelt werden, um damit u.a. den politischen Entscheidungsträgern belastbare Fakten an die Hand zu geben. Die Daten werden vollständig anonymisiert erhoben und unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht, lediglich die Mail-Adresse wird erfragt, um Mehrfachteilnahmen zu vermeiden.

Smok-E meint: Es wird Zeit, den nebulösen Entscheidungsgrundlagen mancher Politiker handfeste Tatsachen entgegen zu setzen. Wir empfehlen die Teilnahme ausdrücklich, da die Studienergebnisse ein größeres Gewicht erhalten, je mehr Teilnehmer nachgewiesen werden können.

Quelle: Onassis Cardiac Surgery Center (Onassis Herzchirurgie-Zentrum) -
Fragebogen zur Studie (deutsch)

20.03.2013 Neuer Flyer der BZGA

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) hat einen neuen Flyer mit "Informationen" zur E-Zigarette herausgegeben. Wieder einmal glänzt eine offiziell daherkommende Publikation dieses Institutes mit Formulierungen wie "könnte", "mögliche", "es ist unklar...", "es ist nicht auszuschließen...", "...ist derzeit noch nicht untersucht" usw. usw.. Hinzu gesellen sich weiterhin altbekannte groteske Vermutungen, Jugendliche könnten über u.a. angebotene süße Geschmäcker zum Nikotinkonsum verleitet werden und letztlich bei Tabakprodukten landen. Darüber hinaus wird wieder auf Daten der FDA aus 2009 zurückgegriffen, wo angeblich Nitrosamine etc. gefunden wurden. Dass die FDA wegen verweigerter Offenlegung der Daten vom US-HighCourt verurteilt wurde, liest man hingegen nicht. Weiterhin scheint die BZGA den Unterschied zwischen Tabakentwöhnung, Rauchentwöhnung und Nikotinentwöhnung immer noch nicht zu verstehen. Zum guten Schluss dann noch eine glatte Falschinformation: Die Nutzung der E-Zigarette sei überall verboten, wo das Bundesnichtraucherschutzgesetz gelte. Ein Blick in den Gesetzestext belehrt uns eines Besseren.

Smok-E meint: Es wird ganz offensichtlich weiter versucht, die E-Zigarette ohne belegte Fakten oder belastbare Daten zu verteufeln. Wir stufen diese Art der "Information" von Verbrauchern als unwissenschaftlich, manipulativ und unseriös ein.

Quelle: BZGA -  Flyer "Elektrische Zigaretten" (PDF)

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